Das 1821 gegründete Museum ist seit 1980 im „Pavillon der Offiziere“ untergebracht, ein im Stil der Franche-Comté des XVIII. Jahrhunderts erbautes Gebäude. Seine Sammlungen sind in drei Abteilungen untergliedert: Architektur, Alte Kunst und Zeitgenössische Kunst.
Die von Julien Feuvrier initiierte Abteilung für Archäologie zeigt eine Sammlung von Werken, die den archäologischen Funden im Jura vom Neolithikum bis ins Zeitalter der Merowinger gewidmet ist. Diese Ausstellung alter Kunstgegenstände enthüllt den Wohlstand der Stadt Dole, die bis 1678 Hauptstadt der Franche-Comté blieb. Hier werden bei einem thematisch ausgelegten Rundgang (Landschaften, Still-Leben, religiöse Szenen, Mythologie …) in chronologischer Reihenfolge folgende Sammlungen präsentiert: burgundische Kunst und Werke aus der Franche-Comté vom Mittelalter bis ins XVIII. Jahrhundert, französische Malereien des XVII./XVIII. Jahrhunderts (S. Vouet, E. Allegrain, Ch. A. Coypel), Meisterwerke der Italienischen Schule (F. Albani, L. Giordano, G. Assereto) sowie der Nordischen Schule (Maître de Saint-Gilles, J. de Momper, P. van Boucle), zu denen auch eine Sammlung des XIX. Jahrhunderts zählt, die zum größten Teil den Landschaftsmalern der Franche-Comté (G. Courbet, M. Ordinaire, A. Pointelin) gewidmet ist. Die Geschichte der Grafschaft Burgund ist in Eroberungsszenen von van der Meulen, Martin des Batailles und Martin des Gobelins dargestellt. Eine Sammlung moderner Kunstgegenstände zeigt Werke zeitgenössischer Schöpfer, die ab den 60er Jahren in Frankreich in den künstlerischen Bewegungen „Narrative Figuration“ (Rancillac, Monory, Erro, Fromanger …) und „Nouveau réalisme“ (Arman, Hains, Villéglé …) kreativ tätig waren.
Musée des Beaux-Arts
85, rue des Arènes
39100 Dole
Tel. 03 84 79 25 85
E-mail : musee.dole@wanadoo.fr
Website : http://www.musees-franchecomte.com/index.php?p=237